Brückner Bukowski, musikalisch inszeniert von Yakou Tribe

Brückner Bukowski, musikalisch inszeniert von Yakou Tribe, [Hazelwood / Deutsche Grammophon 067 284-2]

Brückner Bukowski, musikalisch inszeniert von Yakou Tribe,
[Hazelwood / Deutsche Grammophon 067 284-2]

„Explizit Lyrik: Christian Brückner liest Charles Bukowski“: eine Hörbuch-CD? Irgendwie ja und irgendwie nein. Christian Brückner ist die Synchronstimme von Harvey Keitel, Robert de Niro und Marlon Brando und außerdem ein gesuchter Hörspielmann. Die Stimme und sein Sprechen sind gewiss eine passende deutsche Synchronisation der schmackigen Worte von Charles Bukowski. Es passt, ganz einfach, es passt. Dazu gesellt sich ein Jazzquartett um den Sohn von Christian Brückner: Kai Brückner, Jan von Klewitz, Johannes Gunkel und Jochen Krämer bereiten einen bunten Mix dazu zu, der schwer amerikanische neonbeleuchtete Jazz-Einsamkeiten evoziert.

Die Nähe zur puren Genreparodie ist zwar da, doch das bricht sich in einer beinahe erbrochenen digitalen Präzision [meint: das klingt wie „verschissene Unterhosen“ (Bukowski) der Marke Calvin Klein]. Alles wie ein chromglänzender Grauschleier, wenn sie wissen, was ich meine. Nein? Dann hilft nur reinhören.

Brückner Bukowski, musikalisch inszeniert von Yakou Tribe,
[Hazelwood / Deutsche Grammophon 067 284-2]

Martin Hufner

Musikjournalist, Lektor, Fotograf.

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