18. Februar 2026 Guten Tag, everybody

Hintergrundrauschen

Selbstbeschreibung

Seit 40 Jahren in den Gefilden der gegenwärtigen Kunstmusik unterwegs erzählen die Musikerinnen des Ensembles von ihrer Entstehungsgeschichte, von ihrer Arbeit, sprechen mit Komponistinnen über vergangene und aktuelle Gegenwarten und lassen die Zuhörer*innen teilhaben am Geschehen hinter der Bühne. Was geschieht alles in der Vorbereitung, das das Publikum im Konzert oder beim Musikhören zu Hause nicht ahnt!

Ein Podcast über Musik, Nebenräume, Gedanken, Hintergründe und die Prozesse im Musikerleben.

Das Ensemble L´ART POUR L´ART gehört zu den eigenwilligsten Formationen und ist eines der bedeutenden Ensembles für zeitgenössische Musik. L´ART POUR L´ART umfasst einen festen Kreis von Musikern, die je nach erforderlicher Besetzung in unterschiedlichen Konstellationen oder solistisch arbeiten. In weltweiter Konzerttätigkeit, in der Zusammenarbeit mit Komponisten auf internationaler Ebene, in unzähligen Ur- und Erstaufführungen, in hochgelobten CD-Einspielungen, Rundfunkproduktionen und Audiovisuals, umfasst die Arbeit vielseitige Genres und Ästhetiken. L’ART POUR L’ART wurde u.a. mit Preisen der PwC-Stiftung, des Preis der deutschen Schallplattenkritik (Bestenliste und Jahrespreis) und dem Echo Klassik ausgezeichnet. 1998 gründete sich der Verein, um die Arbeit des Ensembles zu unterstützen: Förderung des Musikschaffens durch Vergabe von Kompositionsaufträgen, Veranstaltung der Konzertreihe „ZuHören in Winsen“, interdisziplinäre Kultur-Aktivitäten, pädagogisch-künstlerische Projekte mit Kindern und Jugendlichen. Nach dem Tod von Matthias Kaul 2020 obliegt die Künstlerische Leitung des Ensembles der Flötistin Astrid Schmeling und dem Pianisten Hartmut Leistritz.

Konzept und Gesprächsleitung: Astrid Schmeling und Hartmut Leistritz Dramaturgie und Schnitt: Hartmut Leistritz, Fotos: Astrid Schmeling, Mitarbeit: Ulf Mummert Kontakt: lpl-podcast@gmx.de

https://www.podcast.de/podcast/3251823/hintergrundrauschen

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Musikhören – Das Ohr ist grün Hintergrundrauschen

Was ist das für ein Weg, den diese Künstlerin beschritten hat, was für ein reicher Erfahrungsschatz, ausgehend von der intensiven Beschäftigung mit klassischer Musik als Kind und junge Erwachsene durch jahrelanges Flötenspiel und Gesangsunterricht, über ein Ethnologie-Studium und Bildende Kunst hin zu dem, was sie nun seit Jahren tut: mit ihrer Stimme Klangwelten zu eröffnen, die sich niemand vorstellen kann, ohne das Naturereignis einmal gehört zu haben. Astrid Schmeling und Hartmut Leistritz sprechen mit Ute Wassermann, Voice Artistin, Performerin und Komponistin, wie die künstlerischen Stationen ihres Lebens ihr Musikhören geprägt haben. Ute Wassermann hat an der Akademie der Schönen Künste in Hamburg Bildende Kunst (Klanginstallation, Performancekunst) studiert und an der University of California, San Diego, gesungen. Sie tourt als Improvisatorin durch die Welt, realisiert audiovisuelle Sprachaufführungen / Installationen und Kompositionen für Solisten und Ensembles. Im Mittelpunkt ihrer Forschung steht eine fortlaufende und kompromisslose Erforschung ihrer Stimme. Ute Wassermanns jenseitiger Gesang geht über die menschliche Stimme hinaus. Sie singt mehrdimensionale skulpturale Klänge, die zwischen elektronischen, animalischen, anorganischen und menschlichen Qualitäten oszillieren. Klangumgebungen sind eine wichtige Quelle für ihre Vorstellungskraft. Ute schafft imaginäre akustische Lebensräume, in denen ihre Chamäleon-ähnliche Stimme mit komponierten oder gefundenen Klanglandschaften einstimmt. Ihre Methoden, um die Stimme zu erweitern und zu entfremden, umfassen die Verwendung von Vogelpfiffen, Lo-Fi-Elektronik, Resonatoren, Feldaufnahmen und verschiedenen Arten von Mikrofonen. Ihre Performances beschäftigen sich mit Alltagsgegenständen oder selbst erfundenen Musikinstrumenten für die Stimme, die als akustische Kostüme Gestalt annehmen können. Weitere Informationen zu Ute Wassermann: https://www.utewassermann.com Musikbeispiele in dieser Episode: 00:04:35 – 00:06:55 imaginary habitats radiophrenia 2025 00:20:02 – 00:23:16 Strange Song 8 00:35:03 – 00:37:25 Chimeric 00:45:01 – 00:47.48 Mutual Dependencies (Interpreten: maulwerker, Berlin) 00:56:21 – 00:58:35 Strange Song 5  
  1. Musikhören – Das Ohr ist grün
  2. Musikhören – Brahms in St. Pauli
  3. Im Klang sein – remember Ernstalbrecht Stiebler
  4. Neu. Was ist das? – Aus der Zeit gefallen?
  5. Neu. Was ist das? – Vom Schnauben der Pferde